Sippenwaldlauf mit vielerlei Aufgabenstellungen
Während einige aus der Gruppe eine Kohte - das klassische Pfadfinderzelt - aufbauten, waren andere damit beschäftigt, sich beim Kimspiel möglichst viele Gegenstände einzuprägen. Und damit nicht genug: Jemand durfte auch noch die Knochen und Organe des Menschen benennen. Und als ob das nicht schon genügend Herausforderung wäre, sollte das Ganze auch noch in einer Viertelstunde erledigt sein.
Beim zweiten Posten ging es darum, einen "Verletzten" aus der eigenen Sippe mit einer Trage zu transportieren. Nur war gar keine Trage vorhanden. Also bauten die Pfadfinder der meisten Gruppen sich ein Rechteck aus mehreren Holzstangen. Um dieses Gerüst wickelten sie als Auflagefläche ein kräftiges Seil und polsterten mit bereitliegenden Decken das ganze Gerüst.
Dann wählte sich die Gruppe in der Regel ihren Leichtesten als "Verletzten" aus. Vorsichtig wurde er in die Höhe gehoben, und gemessenen und gleichmäßigen Schrittes ging es mit ihm zum Ziel.
Meist klappte das recht gut. Und diejenigen, bei denen sich das Rechteck unterwegs zum Parallelogramm verformte, haben dabei gelernt, daß man seine Knoten fester anziehen muß.
An der dritten Station sollten die Gruppen ein Hangelseil spannen, das jeder der Gruppe einmal benutzen mußte. Hier sah man schnell, wer darin schon Übung hatte und für wen das eine neue Form der Fortbewegung war. Doch im Zweifelsfall und mit der entsprechenden Hilfestellung konnte das jeder meistern.
Tierbestimmungen und der Bau eines Elektromagneten rundeten die vielseitigen Aufgabenstellungen ab. Wobei es auch vorgekommen sein soll, daß jemand blanken Draht für die Spule des Magneten verwendet hat...
Inzwischen ist der Waldlauf ausgewertet und der Sieger steht fest. Doch verraten wird das Ergebnis erst in wenigen Wochen auf dem Sommerlager, wenn wieder alle Pfadfindersippen beieinander sind.






