Eine Zeitreise in die Steinzeit
Genauer: Ziel war das Pfahlbautenmuseum in Unteruhldingen.
Zuerst durften wir dort eintauchen in das eiskalte Wasser des Bodensees. Naja, wir zogen es vor, das in einer virtuellen Multimediashow zu tun, denn das reale Wasser hatte kaum mehr als 5°. Wir durften so in einem "Tauchgang" erleben, wie ein paar weitere Pfähle unter Wasser entdeckt wurden.
Anschließend ging es raus ins Freigelände. Über Stege - die, wie wir erfuhren, allerdings eine neuzeitliche Ergänzung des Museums waren - erreichten wir die ersten Gebäude aus der Jungsteinzeit.
Genauer gesagt, wir erreichten Rekonstruktionen der jungsteinzeitlichen Häuser. Aus verschiedenen Quellen hatten die Archäologen zusammengetragen, wie solche Häuser höchstwahrscheinlich ausgesehen haben mußten, und haben sie am Bodenseeufer vor über hundert Jahren neu aufgebaut.
Wir sahen Figuren in Lebensgröße, die steinzeitliche Kleidung trugen. Wir sahen Öfen und Schlafstellen der Menschen, und wir konnten die erstaunlich reichhaltigen Verzierungen an Wänden und Pfählen bewundern.
Interessante Erklärungen gab ein Museumsführer ab. Er zeigte uns, wie man mit einer mechanischen Bohrvorrichtung Steine durchbohren konnte. Das Ganze war etwas mühselig - ein Zentimeter pro Tag war aber ohne Strom und Motor eine beachtliche Leistung. Später im Experimentiergelände konnten wir auch selbst ausprobieren, wie das funktioniert.






