Erleben, lernen, gestalten!
Viele meinen ja, sie seien multitaskingfähig. Wie oft sieht man Leute mit Kopfhörern und mit dem Smartphone in der Hand die Straße überqueren? Auch das Telefonieren am Steuer wird ja oft noch als Kavaliersdelikt angesehen. Pfadfinder sind da weniger gefährdet, weil sie lieber viele reale Kontakte haben und deswegen nicht nonstop in sozialen Medien unterwegs sind. Beeindruckend war es trotzdem, einmal auszuprobieren, wie leicht wir uns ablenken lassen: Bei der Stadtrallye mußte man einen virtuellen Parcours bewältigen und immer wieder Unvorhergesehenem ausweichen. Für den, der abgelenkt war, war der Durchgang schnell vorbei.
Wer es ruhiger angehen wollte, konnte sich mit der Lichtbrechung experimentell vertraut machen. Zahlreiche Linsen und geometrische Figuren standen zur Verfügung, um den Weg eines Lichtstrahls zu beeinflussen.
Einige Pfadfinder gönnten sich das Erlebnis, einen Crashtest mit der VR-Brille zu verfolgen. Andere betätigten sich astronomisch: Schaffte man es im Spiel, einen Stern zu angeln, so erfuhr man auch gleich, um welchen Stern es sich handelt, wie weit er entfernt ist und warum er vielleicht ein andersfarbiges Licht hat.
Und auch das uralte Schülervergnügen, Papierflieger zu bauen, konnten einige experimentell einsetzen. Denn die Flieger wurden anschließend im Windkanal getestet.
Zwischendurch gab es dann eine Ruhepause im Science Dome. Entspannt den Vorführungen zuzusehen war eine Erholung nach den vielen aktiven Mitmachstationen.
Da durften es dann auch Bauklötze sein, mit denen manch hoher Turm entstand.












