Herausforderungen auf dem Zeltlager

Die Eisheiligen kamen zwar nicht mit Frost, aber doch mit allerlei Wetterunbilden. Die Mädchen und Jungen unserer Pfadfindersippen haben ihnen erfolgreich getrotzt.

Wenn es regnet, sucht man sich ein Dach. Wenn es kalt ist, schaltet man die Heizung ein. Und wenn die Kleider naß sind, steckt man sie in den Wäschetrockner. Alles ganz einfach.

Aber wie funktioniert das auf dem Zeltlager?

Das mit dem Dach ist noch einigermaßen vorstellbar. Die Pfadfinder bauen ihr Zelt auf, und dann haben sie auch ein Dach über dem Kopf.

Aber die Heizung? Nun, jeder weiß, daß man auch mit Holz heizen kann. Das fällt sogar unter "erneuerbare Energien" und gilt damit heute als fortschrittlich. Doch von alleine brennt das Holz nicht, und wenn es naß ist, qualmt es nur. Also besteht die Kunst der Pfadfinder darin, erst einmal trotz Regenwetters trockenes Holz zu finden. Und dann verstehen sie es auch noch, das Holz so zu schichten, daß es auch Feuer fängt und tatsächlich heizt.

Wenn das Feuer erst einmal brennt, können die Pfadfinder auch ihre nassen Kleidungsstücke trocknen.

Doch Vorsicht: Während man früher Baumwollstoffe und Lederschuhe trug, sind heute oft synthetische Werkstoffe mitverarbeitet. Die Pfadfinder müssen also gut aufpassen, daß ihre Regenjacken und Schuhe nicht unter zu großer Hitze leiden. Bei den Temperaturen unseres "Wäschetrockners" ist sonst schnell einmal eine Schuhsohle geschmolzen...

Ganz nebenbei zeigt sich auf dem Zeltlager, daß auch ein richtiger Regentag meistens doch seine Regenpausen hat. Und diese nutzen die Teilnehmer gerne, um sich dann gemütlich draußen am Feuer zu versammeln und sich ein Stockbrot schmecken zu lassen.

Bei Sonnenschein kann jeder zelten - wir können es auch trotz Regen und Kälte!