Weltumsegler beim König

Eine phantastische Reise haben unsere Wölflinge hinter sich: Sie sind um die Welt gesegelt und haben nun dem König Bericht erstattet.

Tatsächlich haben die Mädchen und Jungen im Grundschulalter in ihren Gruppenstunden die Reisen des britischen Kapitäns James Cook nachgespielt. Mit viel Phantasie, mit Spielen, Bildern und spektakulären Fundstücken haben sie so spielerisch die Welt kennengelernt.

Auf dem Winterlager haben sie dem englischen König berichtet.

Doch der Reihe nach: Das Winterlager im Südschwarzwald bot einen wunderbaren Rahmen. Im Schneetreiben durften die Kinder die letzten Etappen ihrer "Weltreise" zurücklegen. Doch Piraten im Ärmelkanal hatten mitbekommen, daß die Forscherflotte im Kommen ist. Sie lauerten nun auf reiche Beute.

Mit Schneebällen als "Kanonenkugeln" bewaffnet warteten einige als Seeräuber verkleidete ältere Pfadfinder auf James Cooks Schiffe. Die Kinder wiederum hatten je Gruppe Seile zu einem Ring zusammengeknotet. Diesen trugen sie jetzt und bildeten daraus eine Schiffsform mit Bug und Heck. Mit diesem "Schiff" versuchten sie, ohne getroffen zu werden, an den Piraten vorbeizukommen. Selbstverständlich waren auch unsere Seefahrer mit Schneebällen "bewaffnet" und konnten sich damit wehren.

Die Wölflinge zeigten viel Ausdauer. Eine ganze Anzahl vergeblicher Anläufe brauchte es, ehe doch jede Gruppe mit ihrem Schiff an den Piraten vorbeikam.

Nun war der Landung in England nichts mehr im Wege.

"England" empfing unsere Seefahrer wiederum sehr realitätsnah. Der Schneefall hatte inzwischen in strömenden Regen umgeschlagen, und Nebel zog auch auf. Das hinderte die Kinder aber nicht, gespannt ihren Weg zu suchen und ihre Schätze dem König vorzulegen.

Was gab es da nicht alles zu zeigen und zu berichten? In einer riesigen Muschel konnte man noch das Meer rauschen hören. Perlen, die die Kinder im Spiel auf Südseeinseln erhandelt hatten, legten sie dem König vor.

Eine Gruppe berichtete, daß sie mitten durch Neuseeland gesegelt seien. Welchen Namen die Meeresstraße zwischen den beiden Inseln tragen sollte, wollten sie dem König überlassen. Der entschied, sie zu Ehren ihres Entdeckers Cook-Straße zu nennen.

Auch Federn aus der Vogelwelt Neuseelands hatten die Kinder mitgebracht, und fremdartige Steine dazu. Eine Gruppe hat das Ganze sehr sorgfältig in ihrem Logbuch aufgezeichnet.

Der König zeigte sich sehr angetan und sagte zu, alles seinen Wissenschaftlern zur weiteren Untersuchung zu übergeben. Stolz zogen die Kinder daraufhin von dannen, erst recht, da der König die erfolgreichen Seefahrer zum Festessen eingeladen hatte.